Schreiberling

Ein Buchhändler zu sein verändert mich. Es stellt meinen Alltag ganz schön auf den Kopf. Nie hätte ich gedacht, dass sich mein Bezug zu Büchern so sehr ändern könnte. Früher bestand meine Beziehung zu diesen gebundenen oder gehefteten (wichtiger Unterschied!) Wunderwerken (okay nicht jedes Buch ist inhaltlich ein Wunderwerk aber als Gesamtpaket dafür praktisch jedes) … Schreiberling weiterlesen

Dreizehn

Das erste Mal. 30. Oktober 2016. Das erste Mal, dass ihr von mir gehört habt - vom Montagskind. Erst kürzlich habe ich von jemandem gelesen, die von sich sagte, sie sei ein Sonntagskind. Nach über einem Jahr das erste Mal entdeckt, dass sich jemand als Kind eines Wochentages bezeichnet. Irgendwie erstaunlich nicht? Ich konnte mir … Dreizehn weiterlesen

Generationenkonflikt

Für mich gibt es nichts vergleichbares. Nichts, dass so viel Schönheit ausstrahlt. Ende, Aufbruch, Neuanfang - alles zugleich. Alles strahlt und versinkt doch immer mehr in einer Dunkelheit. Herbst. Ein Rückblick. Letztes Jahr war ich im Herbst in Budapest. Letztes Jahr kehrte ich zurück zu den Wurzeln meiner Familie. Ich kehrte zurück an den Ort, … Generationenkonflikt weiterlesen

Weltenbummler

Es ist ein absoluter Luxus. Ich geniesse ihn sehr. Aufstehen. Dem Tag entgegentreten. Erhobenen Hauptes. Raus in die Welt. Raus ins Leben. Auf zur Arbeit. Mit Freude. Wie gesagt - ein Luxus. Eine Freude, die erfüllt. Kürzlich erst habe ich erfahren, wie sehr sich der Buchhandel seit ich auf der Welt bin verändert hat. Es … Weltenbummler weiterlesen

Unveränderlichkeit

Als Buchhändler bekommt man den Tag über so einiges mit - Männer, die ihre Frauen suchen, Frauen, die ihre Kinder suchen. Die Kinder wiederum suchen ihre Eltern und dann gibt es die Eltern, deren Kinder schreien, beim Bezahlen ungeduldig schon richtung Ausgang davonlaufen und die Mutter wundersamerweise irgendwie den Überblick behält. Ich sehe Kinder, die … Unveränderlichkeit weiterlesen

Budapest

Hier würde ich gerne ein Mal leben. Nicht für immer. Nicht jetzt. Irgendwann. Andere wählten Venedig, Rom, London oder Paris - ich gienge nach Budapest. Die Stadt an der Donau. Ich war kürzlich an meinem freien Tag in der Buchhandlung, in der ich arbeite und habe nach einem Buch gesucht - klar, was soll man … Budapest weiterlesen

Im Buchhandel

Meine Gedanken sind bei dem Buch, das ich zurzeit lese. Ich habe mich so sehr darin vertieft, dass mir erst jetzt der Geruch von frischem Kaffee in die Nase steigt. Ich blicke auf und entdecke die Tasse. Die Tasse Kaffee, die ich vor fünf Minuten gemacht habe. Ist mir total entfallen. Muss ziemlich weg gewesen … Im Buchhandel weiterlesen